Fachtag #TeilhabeIstMenschenrecht Sozialstaat unter Druck der Lebenshilfe Niedersachsen

Teilhabe ist kein Luxus. Teilhabe ist ein Menschenrecht.

👉🏻Was passiert, wenn Sparzwänge wichtiger werden als die Rechte von Menschen?

Mit dieser Frage beschäftigte sich der Fachtag #TeilhabeIstMenschenrecht Sozialstaat unter Druck“ der Lebenshilfe Niedersachsen.

Die Diskussionen, Vorträge und Gespräche machten deutlich: Hinter jeder politischen Entscheidung stehen Menschen. Menschen mit Wünschen, Träumen, Freundschaften, einer Arbeitsstelle, einer Familie und dem Wunsch, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.

Wenn über Leistungen der Eingliederungshilfe diskutiert wird, geht es nicht um abstrakte Zahlen. Es geht um die Unterstützung, die Menschen benötigen, um am Leben in unserer Gesellschaft teilhaben zu können.

Die Referierenden beleuchteten unterschiedliche Perspektiven: politische Entwicklungen, gesellschaftliche Veränderungen und rechtliche Rahmenbedingungen. Dabei wurde deutlich, wie eng Teilhabe, Selbstbestimmung und soziale Sicherheit miteinander verbunden sind.

👉🏻Besonders nachdenklich macht die Frage: Was bedeutet Inklusion, wenn notwendige Unterstützung nicht mehr selbstverständlich finanziert wird?

Kirk Chamberlain, Vorstand der Lebenshilfe im Landkreis Verden e.V., bringt es auf den Punkt:

„Hinter jeder Leistung, über die politisch diskutiert wird, stehen Menschen mit ihren Lebensgeschichten, Wünschen und Zielen. Teilhabe bedeutet, Freundschaften zu pflegen, einer Arbeit nachzugehen, selbst Entscheidungen zu treffen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Der Fachtag hat noch einmal deutlich gemacht, dass diese Rechte nicht selbstverständlich sind. Sie müssen immer wieder verteidigt werden. Als Lebenshilfe setzen wir uns dafür ein, dass Menschen mit Behinderung auch künftig die Unterstützung erhalten, die sie für ein gleichberechtigtes Leben in unserer Gesellschaft brauchen.“

Der Fachtag hat gezeigt: Die Rechte von Menschen mit Behinderung sind nicht verhandelbar. Sie müssen geschützt, gestärkt und immer wieder eingefordert werden.