Franz Haverkamp als Vorsitzender der Lebenshilfe Niedersachsen bestätigt / Politik für Menschen mit Behinderung muss sich im Koalitionsvertrag deutlich widerspiegeln

Der wiedergewählte Vorsitzende der Lebenshilfe Niedersachsen Franz Haverkamp.Übernahme einer Pressemitteilung des Lebenshilfe-Landesverbandes Niedersachsen

„Politik für Menschen mit Behinderung muss sich im Koalitionsvertrag gleich welcher Koalition deutlich widerspiegeln“, forderte der Vorsitzende der Lebenshilfe Niedersachsen, Franz Haverkamp, auf der  Mitgliederversammlung in Hannover. „Dabei geht es uns insbesondere auch um die Vorhaben, die von der bisherigen Landesregierung nicht zum Abschluss geführt wurden“, so Haverkamp weiter.

Dabei sprach Haverkamp insbesondere von

  • einer Reform der Niedersächsischen Bauordnung für mehr Barrierefreiheit,
  • einer Reform des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes für mehr Beteiligungsmöglichkeiten,
  • gleichen Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderung in ganz Niedersachsen und
  • guten Bedingungen in Krippen und Kindertagesstätten.

Franz Haverkamp sagte weiter: „Wir werden insbesondere darauf achten, dass all die Parteien, die sich vor der Wahl für eine Änderung des Wahlrechts zugunsten von Menschen mit Behinderung ausgesprochen haben, jetzt auch liefern.“ Gleichzeitig machte er deutlich, dass der positive Prozess zum Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Niedersachsen weitergeführt werden muss und die Lebenshilfe Niedersachsen sich weiterhin als wichtiger Akteur für die Interessen der Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen einsetzen wird.

Neben Franz Haverkamp, der dieses Amt seit 8 Jahren bekleidet, wurden Ingrid Koch und Peter Welminski (stellv. Vorsitzende) sowie Michael Thiele als Schatzmeister gewählt. Den Gesamtvorstand bilden außerdem Olaf Bargemann, Gabriele Bökenkröger, Erwin Drefs, Frank Franke, Michael Grashorn, Martina Hagestedt, Uwe Hiltner, Angela Kettler, Ingrid Prönnecke und Christian Siemers. Im Vorstand der Lebenshilfe Niedersachsen sind sowohl Eltern von Menschen mit Behinderung als auch Menschen mit Behinderung selbst mit Stimmrecht vertreten.