„Man kann nicht nichtkommunizieren“ / Wertvolle Tipps vom Arbeitskreis der Lebenshilfe

Vom „Guten Morgen“ bis zur „Gute-Nacht-Geschichte“– Sprache und Kommunikation begleiten die Menschen in unterschiedlichen Formen im Tagesverlauf. Wie aber kommuniziert jemand, dessen sprachliche Fähigkeiten stark eingeschränkt sind?

Wenn der Satz des Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick gilt: „Man kann nicht nicht kommunizieren“, dann muss es auch für solche Menschen Möglichkeiten zur Kommunikation geben. Wie vielfältig diese sein können, wurde während eines Elternabends aufgezeigt, der im Geschäftsgebäude der Lebenshilfe Verden stattfand. Eingeladen waren Eltern und Mitarbeiter aus den verschiedenen Kitas der Lebenshilfe.

Die Mitglieder des Arbeitskreises „Unterstützte Kommunikation“, Maike Sander und Sabine Gerlach, gaben anhand von alltäglichen Situationen, wie beispielsweise dem Morgenkreis, praktische Tipps, wie verschiedene Methoden und Materialien helfen können, solche Situationen zu strukturieren und für alle Beteiligten sinnvoll zu gestalten. Vorgestellt wurden die unterschiedlichen Hilfsmittel, die im Rahmen der „Unterstützten Kommunikation“ in der Praxis zum Einsatz kommen.

Die Referentinnen Maike Sander (l.) und Sabine Gerlach.

Dazu gehören neben Bildkarten auch Wochenendbücher mit Fotos und Bildsymbolen oder Tischsets mit zusätzlichen Kommunikationskarten, um Wünsche auszudrücken. Auch elektronische Hilfsmittel, wie der Step-by-Step-Talker, wurden an diesem Abend thematisiert.