Welche Pflanzen sind giftig / Waldkingergarten in doppelter Besetzung und mit Expertinnen unterwegs

Übernahme aus der Verdener Aller-Zeitung vom 01.10.2016

Auch die Eltern der Waldkita-Kinder interessieren sich für die Natur. Deshalb kam eine Einladung der Lebenshilfe-Einrichtung zu einer gemeinsamen Waldbegehung sehr gut an.

Ziel war es, auch die Eltern mit dem Wald vertraut zu machen und sie in Sachen Natur weiter zu sensibilisieren. Frei nach dem Motto „Nur das Unbekannte macht Angst“. Für die zweieinhalbstündige Begehung konnte Dorothee Usbeck gewonnen werden. Die Diplom-Biologin und Expertin für Heilpflanzenkunde von der Heilpflanzenschule Schafwinkel hatte zur Unterstützung ihre Kollegin Marlies Wolters mitgebracht. Treffen war an der Schranke neben dem Gelände der Stadtwaldfarm auf dem die Schutzhütte der Waldkita steht. Mit Pflanzen und Tieren teilen sie sich ein Stück Natur, auch wenn diese oftmals nicht unberührt ist, weil der Wald wirtschaftlich genutzt wird. Dennoch finden sich einige Wildpflanzen, die mehr oder weniger giftig sind. Diese sollten weder den Kindern noch den Erwachsenen Angst machen.

Deshalb ging es darum, einige Pflanzen besser kennenzulernen. Schöllkraut und Pfaffenhut sowie Kreuzdorn, Geißblatt und die Eibe waren mit von der Partie, aber auch der Holunder, bei dem nur die Blüten ungiftig sind. Die gekochten Früchte sind ein bekanntes Hausmittel bei fieberhaften Erkrankungen.

Wer mehr über die Waldkita und den Alltag dort erfahren möchte, kann gerne Kontakt aufnehmen. Betreungszeiten sind von Montag bis Freitag, 8 bis 13 Uhr. Die Gruppengröße ist auf 15 Kinder begrenzt.

Die ersten Entdeckungen werden von den beiden Expertinnen aus der Heilpflanzenschule Schafwinkelzugeordnet. In diesem Falle war es der Gundermann, eine Art aus der Familie der Lippenblütler